
Wer sich einen Film des Regisseurs Spike Jonze („Being John Malkovich“, „Adaption“, „Wo die wilden Kerle wohnen“) anschauen will, sollte offen für das Fantastische sein – in vielerlei Hinsicht. Ebenso wie sein Kollege Michel Gondry treffen da nämlich Alltag, Träumerei, absurder Humor und ganz viel Gefühl aufeinander. Kino in seiner reinsten Form sozusagen. Kino, das einlädt zum Träumen, sich-verzaubern-Lassen, Mitfiebern und Glücklichsein. Neben diesen Eigenschaften ist es aber vor allem auch die Kunst, unprätentiöse Spezialeffekte – sowohl computergeneriert als auch von Hand gebastelt – fast unbemerkt in die Szenerie zu integrieren, ganz so, als seinen sie alltäglich.
Ähnliches ist nun auch in „I´m here“ zu entdecken, einem 29minütigen Kurzfilm, der ausschließlich im Internet zu bewundern ist. Englischkenntnisse sind von Vorteil, da es keine Untertitelspur gibt. Doch wer sich darauf einlässt, erlebt eine wunderbar inszenierte Liebesgeschichte, eingebettet in eine Website, die nicht weniger begeistert.
Hier der Link: http://www.imheremovie.com
Viel Spaß!